Notrufgeräte

Was tun, wenn ein älterer Mensch zu Hause hinfällt und nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen kann?

Ein Hausnotrufgerät eignet sich für Menschen, die alleine leben und ihre Selbständigkeit erhalten wollen, jedoch durch eine Behinderung, eine Krankheit oder altersbedingte Beeinträchtigung gefährdet sind und in Notlagen das Telefon nicht rechtzeitig erreichen würden. Durch ein Hausnotrufgerät könnten sich diese Menschen in Notlagen bemerkbar machen.

Was ist ein Notrufgerät?

Ein Hausnotrufgerät ist ein elektronisches Meldesystem, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist, die im Bedarfsfall Hilfe organisieren kann.

Das Auslösen des Notrufs erfolgt über einen Funksender, den der Nutzer um den Hals oder als Armband trägt. Die Verbindung zur Notrufzentrale stellt ein Notrufgerät mit Freisprechanlage her, das an die Telefondose und ans Stromnetz angeschlossen wird. Ein Mitarbeiter der rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale nimmt bei Alarm Kontakt mit dem Hilfesuchenden auf. In der Notrufzentrale sind folgende persönlichen Daten des Kunden hinterlegt: Adresse und Zugang zur Wohnung, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen, Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen, verordnete Medikamente, Sofortmaßnahmen und individuell vereinbarte Hilfepläne. Je nach Situation werden Angehörige, Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei verständigt.

Alle Notrufgeräte sind durch einen Akku gegen einen eventuellen Stromausfall von 10 bis 20 Stunden geschützt. Die Reichweite des Funksenders beträgt in der Regel mindestens 50 m. Bei der Installation des Notrufsystems sollten Sie testen, ob ein Notruf aus allen Räumen Ihrer Wohnung und auch vom Garten und Keller aus möglich ist. Bei DSL- oder ISDN-Anschlüssen sollten Sie klären, was passiert, wenn die Leitungen nicht funktionieren. Manche Notrufgeräte sind – gegen Aufpreis – für diesen Fall mit einer SIM-Karte ausgestattet, die den Notruf dann über das Mobilfunknetz weiterleitet.

Anmeldungen

Dienst für häusliche Hilfe

Neustraße 24
4700 Eupen
Tel.: 087 / 63 01 43